Das Experimentieren mit Materialität und Form steht im Mittelpunkt meines Arbeitens.
Der Reiz ständig Neues zu entdecken und die Freude am Ausprobieren eröffnen immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten. Das hier gelernte wird dann gezielt in Objekte oder Installationen umgesetzt.

Themen entstehen aus dem anfänglich spielerischem Experiment oder sind aus der Natur entnommen, entwickeln sich aber im Laufe des Arbeitens zu etwas Eigenständigem.
Mich begeistert das Experiment mit Masse, Glasuren und Brenntechniken. Auch Keramiken ganz ursprünglich zu produzieren, mit den Komponenten Wasser, Erde und Feuer. Die Objekte werden gedreht oder frei geformt und dann im Garten im Feldbrandofen gebrannt. Die Brennmaterialien -  Sägemehl, Blätter, Mist und vieles mehr -  und die Art des Stapelns beeinflussen stark die (schwarz-) Färbung. Das macht besonders in der warmen Jahreszeit und in netter Gesellschaft viel Spaß!

Hier eine Auswahl der Keramikobjekte.

Neben den Keramikbränden im offenen Feuer entwickelt sich seit dem Atelierprojekt 07 ein ganz neuer gestalterischer Arbeitszyklus:

die Brandspuren

In sich wiederholenden Abläufen wird Holz bemalt und dem Feuer ausgesetzt, so entstehen Bildobjekte und Installationen.

Auch Porzellan ist ein verwendeter Werkstoff in meinem Atelier. Ich gieße Knochenporzellan zu  dünnen Platten. Das Material ist bei Ansicht nicht transparent und bei Beleuchtung der Rückseite transparent. Das ermöglicht eine unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeit der Vorder - und Rückseite und durch Beleuchtung werden beide in einer Ansicht vereint.

Die Oberfläche bearbeite ich entweder mit zarten Reliefen oder mit einer eigens entwickelten Drucktechnik.

Hier eine Auswahl der Porzellanobjekte.

Begleitet wird die Beschäftigung mit der Keramik von freier und experimenteller Gestaltung auch mit anderen Werkstoffen. Bei einem Symposium in der Tschechischen Republik entstand ein Arbeitszyklus aus blue sticks : Mikado, der seither weitergeführt wird.

Entwicklung einer mehrteiligen Brunnenanlage „Zeitreise“ für die Wohnanlage des Walter – Kobold- Hauses in Düsseldorf. 2007 wurde die erste Station in realisiert.
Zunächst wurde die Bodenfläche angelegt, und im Rahmen eines Gartenfestes durften alle Interessierten, Bewohner und Mitarbeiter einen keramischen Stein formen und diesen mit einem persönlichen Motto oder Zeichen versehen. Diese „Spur der Steine“ wurde farbig glasiert und in das Naturkiesbett eingefügt.
Ein großes Eisensegel enthält mehr als 200 sich im Wind drehende Keramikfliesen. Gegen eine objektbezogene Spende kann man eine Fliese mit seinem Namen erstellen lassen, die dann im Segel montiert wird. Weitere „Sinnesstationen“ sind in Arbeit.